|
Generationenfreundliche Gemeinden in Schleswig-Holstein |
|
|
|
|
Geschrieben von: Administrator
|
|
Montag, den 29. Dezember 2008 um 12:35 Uhr |
|
Projekt Generationenfreundliche Gemeinden in Schleswig-Holstein Ältere Menschen sollten angemessen betreut in den vertrauten „vier Wänden“, im vertrauten Quartier leben können – so lange sie dies wollen und so lange dem keine größeren Risiken entgegenstehen. Dies ist Lebensqualität und trägt zugleich zur Stabilisierung der Kosten bei. Die unterstützende Begleitung der Älteren ist nicht nur Aufgabe für „Profis“, sondern oft auch das Anliegen von Verwandten, Freunden und Nachbarn. Die Angehörigen und andere Personen des sozialen Umfeldes sollen aber entlastet werden, damit sie nicht „ausbrennen“. Ein modernes Altenhilfe-Netz macht Gemeinden auch attraktiver für junge Familien, die mit der Betreuung älterer Angehöriger nicht allein gelassen werden. Es macht sie attraktiver für Investoren und Arbeitgeber, die in Zukunft verstärkt auf eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familien-/ Pflegearbeit angewiesen sind. Eine seniorenfreundliche Gemeinde ist daher zugleich eine familien-, generationen- und wirtschaftsfreundliche Gemeinde. Familien, Kinder und Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderungen haben durchaus ähnliche Erwartungen an die Kommune (z.B. Grünflächen, barrierefreie öffentliche Räume, Nahversorgung, ÖPNV, Gesundheitsförderung und Prävention). Alt und Jung sind aufeinander angewiesen. Die Jüngeren können von dem Wissen und der Erfahrung der Älteren profitieren. Und die Jüngeren können die Älteren in ihrem Alltag begleiten und unterstützen, ohne dass diese ihre Selbständigkeit aufgeben müssen. Das Miteinander der Generationen wird vor allem vor Ort gestaltet. Die Jüngeren müssen die Älteren nicht als Last empfinden, die Älteren können ihre Ressourcen zugunsten der Jungen einbringen. Das Ergebnis kann ein besserer Zusammenhalt in der örtlichen Gemeinschaft sein - eine zentrale Herausforderung für eine zukunftsorientierte kommunale Politik. In diesem Sinne folgt das Projekt dem Leitbild einer „generationenfreundlichen Gemeinde“. 
Näheres und Aktuelles im Internet: www.gf-gemeinden.de [Quelle: Projektseite der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Stand 29. Dezember 2008]
|
|
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Dezember 2008 um 14:23 Uhr |