Ministerpräsident Günther beim Landesseniorenrat:
Gesellschaftliche Teilhabe und das Wohlbefinden aller Generationen im Land sicherstellen
FLENSBURG. Ministerpräsident Daniel Günther hat mit Blick auf den demografischen Wandel das große Engagement des Landesseniorenrates und der Seniorenbeiräte im Land gewürdigt. „Es freut mich sehr, dass die älteren Menschen in unserem Land mit dem Landesseniorenrat eine so aktive und engagierte Stimme haben. Überall in Schleswig-Holstein haben wir Seniorenbeiräte in den Städten und Gemeinden, die ganz praktisch vor Ort ihre Lebenswelt mitgestalten und eine große Bereicherung für die Kommunalpolitik sind“, sagte er heute (9. September) im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesseniorenrats in Flensburg.
Fast jede vierte Person in Schleswig-Holstein gehörte im Jahr 2020 der Generation 65 plus an, Tendenz steigend. „Diese demografische Veränderung bringt es mit sich, dass wir neue Wege gehen und innovative Lösungen finden wollen, um die Teilhabe und das Wohlbefinden aller Generationen zu gewährleisten. Wir nehmen die Herausforderungen ernst und setzen uns für das Wohlergehen der älteren Menschen in unserem Land ein“, so der Ministerpräsident. Bei den Themen wie altersgerechtes Wohnen, Gesundheitsversorgung und Digitalisierung müsse sichergestellt werden, dass Schleswig-Holstein ein Land bleibe, in dem Menschen jeden Alters gut leben könnten.
So setze sich die Landesregierung dafür ein, dass alle Seniorinnen und Senioren die Chancen der Digitalisierung nutzen könnten, „denn digitale Teilhabe ist ein Schlüssel zur sozialen Teilhabe“, so Günther. Zeitgemäße Seniorenpolitik bedeute, dass die ältere Generation am gesellschaftlichen Leben teilnehme und ihre elementaren Sicherheits- und Versorgungsbedürfnisse gesehen würden. Eine große Herausforderung und wichtige Aufgabe für die Politik sei daher die Pflegeversorgung. „Wir setzen alles daran, dem Pflegenotstand entgegenzuwirken und haben ein Pilotprojekt gestartet, um ausländische Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren, besonders im Pflegebereich“, sagte der Regierungschef. Auch bei der Krankenhausversorgung sei das Ziel klar: „Wir wollen die Versorgungslandschaft stärken, nicht durch Schließungen, sondern durch eine bessere, qualitativ hochwertige Versorgung.“
Zur Einführung des E-Rezeptes wurde von der AOK – SH ein Videovortrag durchgeführt, an dem der Vorsitzende des Landesseniorenrates teilgenommen hat.
Es wurde das System E-Rezept vorgestellt.
Im Anschluss wurden Fragen erörtert.
Die Fragen des Landesseniorenrates waren:
Frage: Findet das digitale System, E-Rezept ,auch Anwendung für Menschen im Asylverfahren?
Antwort: Nein, hier gibt es komplexe Sonderregelungen.
Frage: Gibt es Notstrukturen für den Ausfall der Energieversorgung?
Antwort: Nein, man arbeitet an einem Rettungskonzept.
Frage: Ist das E-Rezept für eine EUROPA weite Anwendung vorgesehen?
Antwort: Man arbeitet an einem Konzept.
Frage: Wann kommt die Einführung des E-Rezept für Privatpatienten?
Antwort: Einige Privatversicherer haben das System E-Rezept schon
eingeführt.
Analyse der Beschlüsse des Altenparlaments in
Schleswig-Holstein 2020
Reaktionen aus den Parteien auf die Beschlüsse sowie Befassung mit den Beschlüssen
in Ausschüssen des Landtages, Plenarsitzzungen des Landtages und des Bundestages
Autoren: Henning Kiani, Anika Schwenk, Torben Böhm, Prof. Dr. Andreas Langer
Gefördert vom Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein
Wissenschaftliche Beratung durch das "Deutsche Institut für Sozialwirtschaft e.V. (DISW)